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Trauer-Café

Ökumenisches Trauer-Café in Niederhasli – Gemeinsam der Trauer Raum geben

„Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.“ (Mat 5,4)

Trauer braucht Zeit, Raum und Begleitung. Wer einen geliebten Menschen verliert, spürt oft, wie der Boden unter den Füssen schwankt. Abschied und Verlust gehören zum Leben, und doch treffen sie uns immer wieder unvorbereitet. Wird Trauer verdrängt oder bleibt sie unausgesprochen, kann sie das Herz beschweren und den Alltag lähmen. Um wieder ins Leben zurückzufinden, ist es wichtig, die eigene Trauer wahr- und ernst zu nehmen, sie auszusprechen und mit anderen zu teilen. Trauer kennt keine konfessionellen Grenzen, sie verbindet Menschen über Kirchen, Traditionen und Prägungen hinweg. Darum laden wir bewusst zu einem ökumenischen Trauer-Café ein: offen für alle, unabhängig von Konfession oder religiöser Zugehörigkeit.

Ab April bieten wir, Alex Kuzmitski und mein katholischer Kollege Oliver Sittel, Seelsorger der katholischen Pfarrei Niederhasli und Notfallseelsorger, an zehn Donnerstagnachmittagen einen geschützten Raum für Trauernde an. Unser Angebot orientiert sich an bewährten Elementen der Trauerbegleitung: Trauernde dürfen erzählen, schweigen, weinen oder einfach zuhören. In Impulsen und kurzen Texten nehmen wir Themen wie Abschied, Klage, Hoffnung und neuen Anfang auf, so wie sie etwa in den Psalmen oder in geistlichen Betrachtungen anklingen

Das Trauer-Café möchte helfen: die eigene Trauer besser zu verstehen, Wege durch dunkle Zeiten zu entdecken, Kraftquellen des Glaubens (neu) zu erschliessen,

und im Austausch mit anderen zu erfahren: Ich bin nicht allein.

Die Treffen finden im Katholischen Pfarreisaal Niederhasli statt, jeweils um 14:30 Uhr.
Die ersten drei Termine sind:

  • Donnerstag, 23. April
  • Donnerstag, 21. Mai
  • Donnerstag, 25. Juni

Weitere Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Eine Anmeldung ist nicht notwenig.

Bei einer Tasse Kaffee oder Tee wollen wir miteinander ins Gespräch kommen, achtsam, respektvoll und getragen von christlicher Hoffnung. Manchmal genügt es schon, wenn jemand zuhört. Manchmal wachsen neue Schritte ganz behutsam. Das ökumenische Trauer-Café möchte ein Ort sein, an dem Klage ihren Platz hat, Erinnerungen geteilt werden dürfen und neue Zuversicht wachsen kann.

Herzlich eingeladen sind alle, die einen Verlust erlitten haben, unabhängig davon, wie lange dieser zurückliegt.

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